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Archiv

Vienna Young Pianists 2013
21. Juli – 1. August

Klavier Meisterkurse

Paul Badura-Skoda
Mami Morimoto
Paul Gulda
Masahi Katayama
Susanna Spaemann

Workshops

Annette Goeres Atem und Stimme für Pianistinnen und Pianisten
Johannes Tappert Mentales Üben für Musikerinnen und Musiker
Jorge Sánchez-Chiong Improvisation
Berthold Foeger Jazz Piano

 

Konzerte

Großer Ehrbarsaal
Mühlgasse 30, 1040 Wien

Klavierabende

24. Juli 2013, 19.30 Uhr
25. Juli 2013, 19.30 Uhr
26. Juli 2013, 19.30 Uhr

Teilnehmerkonzerte

27. Juli 2013, 11.00 Uhr
29. Juli 2013, 19.30 Uhr
31. Juli 2013, 19.30 Uhr

Abschlusskonzert mit Preisverleihung

1. August 2013, 18.00 Uhr

 

Dozententeam
Paul Badura-Skoda

PAUL BADURA-SKODA (d,e,f,i,s)

Paul Badura-Skoda gilt als einer der wichtigsten Pianisten und musikalischen Botschafter Österreichs in aller Welt. Er trat auf den großen Bühnen weltweit auf und wurde von den führenden Orchestern der Welt begleitet. Geboren 1927, nahm seine Karriere ihren Anfang im Jahr 1947, als er den ersten Preis des Österreichischen Musikwettbewerbes gewann und ein Stipendium für Edwin Fischers Luzerner Meisterkurse erhielt. 1949 wurden Wilhelm Furtwängler und Herbert Karajan auf die außerordentliche Begabung des jungen Künstlers aufmerksam und luden ihn zu Konzerten ein. Neben Furtwängler und Karajan trat er mit den berühmtesten Dirigenten seiner Zeit auf Karl Böhm, Joseph Krips, Hans Knappertsbusch, Hermann Scherchen, Georg Szell, Sir Georg Solti, Lorin Maazel, Kent Nagano, Seiji Ozawa and John Elliot Gardiner.
Neben seinem dichten Konzertkalender und internationalen Meisterkursen hat Paul Badura-Skoda sein umfangreiches Repertoire auf mehr als 200 LPs und an die hundert CDs aufgenommen. Darunter befinden sich die kompletten Sonatenzyklen von Beethoven, Mozart und Schubert. Zudem ist der universelle Musiker Dirigent und Komponist und gilt als internationale Autorität in Textfragen. Er hat hunderte von Autographen und Originalausgaben studiert, von denen er ein umfangreiches Archiv besitzt. Daraus sind zahlreiche Urtextausgaben, Aufsätze und Bücher über Bach- und Mozart-Interpretation hervorgegangen. Außerdem ist er im Besitz einer historischen Tasteninstrumente-Sammlung.
Paul Badura-Skoda wurden bisher zahlreiche Ehrungen zuteil: 1975 Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst, 1978 Verleihung des Bösendorfer-Ringes, 1988 Goldmedaille der Stadt Wien, 1993 Ernennung zum Ritter der Ehrenlegion, 1997 Ernennung zum "Commandeur des Arts et des Lettres", 2006 Verleihung des Doctor Honoris causa der Staatlichen Hochschule für Musik in Mannheim, 2007 Großes Silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich und Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien. 2010 Pontificia Universidad Católica del Perú, 2013.Ehrung der Musik Akademie Krakau.
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Susanna Spaemann

SUSANNA SPAEMANN (d,e)

Susanna Spaemann ist künstlerische Leiterin des von ihr im Jahr 2005 gegründeten internationalen Klavierfestivals "Vienna Young Pianists". Ihre pianistische Ausbildung erhielt die gebürtige Deutsche und Wahlösterreicherin an der Musikhochschule "Mozarteum" in Salzburg bei Anton Czizek und Brian Lamport. Sie vollendete ihr Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Harald Ossberger und Klára Harrer-Baranyi. Darüber hinaus absolvierte Susanna Spaemann Fortbildungen im Bereich Musikphysiologie, Mentaltraining und Auftrittscoaching am Institut für Musikergesundheit der Hanns Eisler Musikhochschule Berlin. Künstlerische und pädagogische Impulse, u. a. durch Peter Feuchtwanger und Noel Flores haben sowohl ihr Spiel als auch ihren Unterricht beeinflusst.
Susanna Spaemann tritt als Kammermusikerin, Liedbegleiterin und solistisch auf, vormals auch im Klavierduo mit ihrem früheren Ehemann Stephan Möller. Konzertreisen führen sie durch Europa und nach Japan. Seit 2000 lehrt Susanna Spaemann am Konservatorium Prayner für Musik und dramatische Kunst in Wien. Als gefragte Pädagogin junger Nachwuchstalente wird sie häufig zu Meisterkursen und als Jurorin bei Wettbewerben im In- und Ausland eingeladen. Unter Ihren Schülern befinden sich erste Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe.
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Paul Gulda

PAUL GULDA (d,e)

Paul Gulda wurde 1961 in Wien geboren. Im Alter von 8 Jahre begann er Klavier zu spielen. „Meine ersten Lehrer waren zwei Jazzer, Fritz Pauer und Roland Batik; mein Vater Friedrich Gulda hat mir unbedingte Hingabe an die Musik vermittelt, Leonid Brumberg mich die Grundlagen der russischen Schule gelehrt. Rudolf Serkin hat mir zuletzt wahre Güte und Unterstützung geschenkt. Die Summe daraus zu ziehen, womöglich darüber hinaus zu gehen und dies auch an andere weiterzugeben, sehe ich als meine Aufgabe an.“
Seit 1982 zeigen internationalen Konzerte und Produktionen als Solist, Kammermusiker, Improvisator, Dirigent und Komponist, u. a. von Bühnenmusik-Kompositionen sowie Konzeption von literarisch-musikalischen Abenden sein vielfältiges Schaffen. "Stimmen im Widerhall. Ein musikalischer Diskurs" entstand zum 54. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Mauthausen. Es entstanden Improvisationsperformances mit Jazzpianist Makoto Ozone, mit Kantor Shmuel Barzilai (Synagoge Wien), mit Oud-Spieler und Sänger Marwan Abado (Beirut) und mit der Malerin Erdmuthe Scherzer-Klinger. Das 1993 entstandene Konzertprojekt „Haydn alla Zingarese“, im Zusammenspiel mit Roma-Musikern, wurde zum Haydnjahr 2009 aktualisiert. Im Lisztjahr 2011 erfolgt Zusammenarbeit mit Romamusikern. „Roma-Rhapsody“, „Franz Liszt und die Zigeunermusik“. Gulda spielte mit den Wiener Philharmoniker unter Zubin Mehta und Kurt Masur, und trat u. a. mit Yehudi Menuhin, Martha Argerich und dem Hagen Quartett auf. Sein aktuell bevorzugter Kammermusikpartner ist der österreichische Cellist Erich Oskar Hütter. Es erschienen rund 20 CD-Veröffentlichungen verschiedener Richtungen, u.a. bei Dt. Grammophon, MDG, JVC und Naxos.
Als gefragter Pädagoge gibt Gulda seit 1998 regelmäßig Meisterkurse in mehreren Ländern, 2001-03 lehrte er als Gastprofessor an der Musikuniversität Wien.
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Mami Morimoto

MAMI MORIMOTO (j,e)

Mami Morimoto wurde in Shiga, Japan geboren. Schon in ihren Kinderjahren war sie als “Wunderkind auf den Klaviertasten” bekannt, und hat damals auch als Komponistin Preise errungen. Ihre Ausbildung erhielt sie an der Staatlichen Ishiyama-Musikoberschule in Shiga und an der Staatlichen Hochschule für Musik und Kunst in Okinawa-Japan. Mami Morimoto ist 1. Preisträgerin des „Okiden Sugarhall International Music Competition“ in Japan.
Als gefragte Pianistin wird Mami Morimoto häufig zu Klavierabenden eingeladen und hat sich in der Interpretation impressionistischer sowie spanischer Klaviermusik einen Namen gemacht. Ebenso gefragt ist sie als Klavierpädagogin, die immer wieder zu Meisterkursen und als Jurorin bei Klavierwettbewerben eingeladen ist.
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Masahi Katayama

MASAHI KATAYAMA (j,d,e,r)

Masahi Katayama wurde in Japan geboren. Er studierte Klavier an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst „Mozarteum“ in Salzburg, setzte sein Studium am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium fort und absolvierte außerdem an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Der international angesehene Klaviervirtuose ist Preisträger internationaler Wettbewerbe wie „Citta di Senigallia“, „F. Busoni“ (Bozen) und „Marguerite Long“ (Paris). Mehr als 50 Solokonzerte pro Jahr sowie zahlreiche CD-Produktionen (u. a. Skrjabin und Mussorgsky) dokumentieren das künstlerische Schaffen des Klaviervirtuosen und Spezialisten in der Interpretation russischer Klaviermusik.
Neben seiner pianistischen Tätigkeit ist Masahi Katayama auch ein gefragter Pädagoge. Zunächst Assistent des berühmten Pianisten Andrei Gavrilov an der Musikhochschule Hannover, leitet Masahi Katayama heute eine Klavierklasse an der Universität der Künste in Osaka/Japan. Außerdem wird er häufig zu Meisterkursen im In-und Ausland eingeladen.
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Johannes Tappert

JOHANNES TAPPERT (g,e)

Geboren 1956, erhielt Johannes Tappert seinen ersten Unterricht bei Gerhard Vogt. In Schweinfurt studierte er an den Musikhochschulen Wuppertal und Hannover bei Prof. Dieter Kreidler und Prof. Hans-Michael Koch. Also Solist und gefragter Kammermusiker in unterschiedlichen Besetzungen konzertiert Johannes Tappert quer durch Europa. Zahlreiche CD- und Rundfunkaufnahmen mit Orchester, Streichquartett, im Gitarrenduo, mit gemischter Besetzung und als Begleiter von Sängern und Instrumentalisten dokumentieren sein vielfältiges künstlerisches Schaffen.
Seit 1993 gibt er Seminare und Trainings-Coachings zum Thema Üben für Sänger und Instrumentalisten – seit 2010 auch im Rahmen der Fortbildungen des Kurt-Singer-Institutes Berlin. Von 1981 bis 1999 unterrichtete er am Konservatorium Würzburg, von 2000 bis 2006 im Rahmen einer Gastprofessur an der Hochschule für Künste Bremen, seit 1982 an der Berufsfachschule für Musik Bad Königshofen. Die in Konzert und Unterricht gemachten Erfahrungen drücken sich in seiner Tätigkeit als Herausgeber von Solo- und Kammermusikliteratur für Gitarre aus. Erfinder von ErgoPlay.
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Jorge Sanchez-Chiong

JORGE SÁNCHEZ-CHIONG (e,g,s)

Der erfolgreiche venezolanische Komponist führt uns auf einen Streifzug durch die Vielfalt der musikalischen Stilrichtungen unserer Zeit. Wer sich mit ihm auf diese Reise begibt, wird zum eigenen Erforschen verborgener Aspekte der Musik angeregt. Der gebürtige Venezolaner ist derzeit einer der führenden zeitgenössischen Komponisten in Österreich.
Sánchez-Chiong studierte Komposition an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bei F. Burt und M. Jarrell. Viele seiner Kompositionen sind im Auftrag der wichtigsten Festivals für Neue Musik entstanden und wurden von renommierten Solisten, Ensembles und Orchestern in Europa, Asien, Amerika und Australien aufgeführt. Als Turntable-Künstler ist er mit zahlreichen Interpreten der internationalen Improvisationsszene, aber auch als Solist von Ensembles und Orchestern aufgetreten. Seine Arbeiten setzen sich in den Bereichen Theater, Klanginstallation, Tanzperformance und Videokunst fort. Seit 1997 arbeitet Jorge Sánchez-Chiong auch intensiv mit Kindern und Jugendlichen im Rahmen von Workshops für Improvisation und zeitgenössische Musik.
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Annette Goeres

ANNETTE GOERES (g,e)

In ihrer 25jährigen Berufserfahrung hat Annette Goeres eine Verbindung zwischen den Bereichen Körper- und Atemarbeit, Gesangspädagogik, künstlerische Sprecherziehung und der Therapie hoch ausgebildeter Stimmen geschaffen und entwickelte daraus eine eigene, umfassende Methodik. Neben einer klassischen Gesangsausbildung absolvierte sie eine logopädische, stimmtherapeutische und sprecherzieherische Ausbildung. Berufsbegleitende Fortbildungen in folgenden Bereichen leisteten fortan einen Beitrag zu der außergewöhnlichen Vielseitigkeit ihrer Methodik: Alexandertechnik, Feldenkrais und Ausdruckstanz im körperlichen Bereich. Ihre Arbeit als Voice Coach für Film und Bühne wird zudem durch Workshops und Weiterbildungen im Bereich Schauspielmethodik und Improvisationstheater bereichert. Ergänzt wird ihre Methodik durch eine psychologische Ausbildung in Prozessarbeit.
Annette Goeres ist als Dozentin an der Folkwang Hochschule Essen, der Universität der Künste und als Gastprofessorin an der Hochschule für Musik Hanns Eisler sowie an Theatern, Schauspielschulen und für diverse Filmproduktionen tätig. Neben einem Angebot in unterschiedlichen Workshops an Institutionen und privaten Seminaren im europäischen In- und Ausland arbeitet sie außerdem in freier Tätigkeit in ihrem eigenen Studio.
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Berthold Foeger

BERTHOLD FOEGER (g,e)

1970 in Oberösterreich geboren, erhielt Berthold Foeger frühzeitig klassischen Klavierunterricht. Er studierte Jazzklavier am Vienna Konservatorium bei Harald Gansberger. Zahlreiche Auftritte mit "Half an Octet", "Acoustic Jazz Trio", "Berthold Foeger Trio", "Flauto di Jazz" und als Solist markieren seine Laufbahn. Seine Auftritte reichen von Jazzensembles bis hin zur Zusammenarbeit mit Kabarettisten und Schauspielern wie z.B. Robert Kolar. Ebenso erfolgreich ist Foeger als Bühnenautor u. a. für das Graumanntheater, das Kabarett Simpl und das Ensemble des Theaters "Kulisse". Er ist Gründungsmitglied des Kabarettensembles "Heilbutt & Rosen".
Seit 2001 leitet Berthold Foeger eine Jazzklavierklasser am Prayner Konservatorium in Wien, seit 2003 unterrichtet er auch am Vienna Konservatorium. Der prominente Wiener Jazzpianist bietet einen unkonventionellen Zugang zum freien Umgang mit dem Tasteninstrument. Er versteht es hervorragend, junge Musiker zu begeistern.
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